Pro Person und Jahr werden in der Schweiz durchschnittlich 8.6 Tonnen CO2-Äq. erzeugt.

Die eidgenössischen Räte haben am 23. Dezember 11 die Vorlage des revidierten CO2-Gesetz (Bundesgesetz
über die Reduktion der CO2-Emissionen) verabschiedet.

Darin enthalten sind die zukünftigen Abgaben für Fahrzeuge mit einem CO2-Ausstoss von über 130g/km
Wird die Vorlage angenommen, sind die Abgaben auf 142.5Fr/gCO2 (ab 134gCO2/km) festgelegt.

Das bedeutet nun folgendes:
Ein Ferrari-Importeur des Modells 599GTO bezahlt (411gCO2/km) rund 40’000Fr. Strafgebühren.
Ein Volvo-Importeur des Modells S60 T6 AWD bezahlt (231gCO2/km rund 14’000Fr. Strafgebühren.

http://www.bafu.admin.ch/klima/00493/06577/11879/index.html?lang=de

dyerware



PE ges. = Mittlere jährliche Leistung der Primärenergie gesamt W/Person
PE n.E. = Mittlere jährliche Leistung der Primärenergie nicht erneuerbar (Öl, Gas, Kohle etc.) W/Person
Treibhausgas = Treibhausgasemissionen kg CO2

Das Treibhausgaspotential quantifiziert die Wirkungen verschiedener Treibhausgase bezogen auf die Leitsubstanz CO2.

Wenn jede Person auf der Welt 2000 Watt Energie verbraucht, heisst das nicht, dass die Welt “nachhaltig” ist.
Die 2000 Watt sind auf den Gesamtenergieverbrauch der Weltbevölkerung bezogen.
Damit steht der gesamten Wohnbevölkerung die gleiche Menge an Energie zur Verfügung.
Die USA als Beispiel verbraucht aktuell rund 12000 Watt, die Schweiz etwas mehr als 6000 Watt (1950 war die Schweiz eine 2000 Watt Gesellschaft).
Mit der 2000 Watt Gesellschaft würde Klimaerwärmung rund (je nach Schätzung) zwischen 2-4° betragen.

Die aktuellen Ökobilanzen (ecoinvent 2.2) von Brettschichtholz sind rund 20-jährig.
Die ETH Zürich untersuchte im Auftrag des BAFU ob es signifikante Verbesserungen der Ergebnisse im Vergleich zu den 20-jährigen Daten kommen kann.
Als Ergebnis zeigte sich, dass “eine umfängliche Aktualisierung aller Ökobilanzdaten für Holz und Holzwerkstoffe ist vor diesem Hintergrund als sinnvoll zu erachten”.

Die neue Ecoinvent Datenbank wird nun aufgrund der laufenden Forschungsarbeit (2011-2013, unter Leitung von Holger Wallbaum) aktualisiert werden.

http://www.ibi.ethz.ch/nb/research/projects/lci_timber_bafu

Die Graue Energie ist der kumulierte Aufwand an energetischen Rohstoffen, die erforderlich sind um ein Produkt oder eine Leistung an einem bestimmten Ort zu einem bestimmten Zeitpunkt bereit zu stellen.
Die Graue Energie beinhaltet alle vorgelagerten Prozesse, beginnend vom Rohstoffabbau (Primärenergie).

Frau Katharina Prelicz-Huber von der Grünen Partei hat eine Anfrage “Deklarationspflicht für graue Energie” mitte September 2011 im Nationalrat eingereicht.

http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20111065

Die Datenbank von ecoinvent enthalten die Sachbilanzen zu Stoffen und sind die Grundlage für die Ermittlung der Grauen Energie.

http://www.ecoinvent.ch/